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Gott führt uns, auch wenn es anders kommt

Gott führt uns, auch wenn es anders kommt

2m 25s

«Wenn wir einen Weg planen, dann kann es doch anders kommen», sagt Katharina Bänziger. «Für mich ist das eine Einladung, dass wir Gott vertrauen, dass er uns führt.» Das erinnert auch an die Aussage von Jesus Christus, dass er selbst der Weg ist. «Es ist eine Einladung, dass wir planen und den Weg gehen – aber darin auch vertrauen», sagt Thomas Bänziger dazu. Wir sollen offen bleiben, dass uns das Leben auf andere Wege führt. «Wir können darin aber auch erkennen, dass es ebenfalls ein Weg ist – auch wenn er anders daherkommt.»

Ein Jubelschrei in der Dunkelheit

Ein Jubelschrei in der Dunkelheit

2m 45s

Ein kurzer Vers aus einem spannenden Buch aus dem Alten Testament. «Hiob ist ein Buch aus der Bibel, welches die Frage nach dem Leiden stellt», sagt Thomas Bänziger. «Und mittendrin kommt dann seine Erkenntnis, dass sein Erlöser lebt.» «Es ist wirklich eine persönliche Erkenntnis», betont Katharina Bänziger. «Gemeint ist, dass Gott ein Anwalt ist. Einer, der für uns Menschen eintritt.» Und der Schluss des Buches Hiob zeigt, dass er Gott in all seinem Leid gesehen hat.

Welchem Gott sollen wir dienen?

Welchem Gott sollen wir dienen?

2m 41s

«Der Vers gibt uns ein Glaubensbekenntnis. Es gibt nur einen Gott», sagt Thomas Bänziger. Und doch werden andere Götter benannt. «Was sind denn unsere Götzen im Alltag? Zeitfresser? Unser Handy oder unser Auto?» Katharina Bänziger betont nochmals das Bekenntnis «Wir können uns fragen, wem wir dienen. Gott ist der, der uns geschaffen hat. Das soll uns befreien und ermutigen im Alltag.»

Wir sollen anderen Menschen helfen

Wir sollen anderen Menschen helfen

2m 34s

«Das ist schon eine rechte Aufgabe, die hier aufgelistet wird», sagt Katharina Bänziger. «Für mich liegt der Schlüssel in der Grundlage, dass wir Kinder Gottes sind.» Thomas Bänziger erinnert diese Textstelle an ein Buch über Seelsorge. «Wir sollen Menschen einen Takt, eine Struktur geben im Alltag. Den Schwachen sollen wir Kraft geben. Hier wird ein Seelsorgekonzept beschrieben.» Eine Tatsache, die auch an das Leben und Wirken von Jesus Christus erinnert.

Pfingsten ermutigt, sich zu positionieren

Pfingsten ermutigt, sich zu positionieren

2m 39s

«Mich beeindruckt hier dieser Mut von Petrus», sagt Christine Schliesser. «Dieser Mut, sich zu positionieren. Das finde ich stark». Total im Kontrast zu dem Petrus, der in den Kapiteln vorher erscheint, wo er Jesus verraten hat. «Jetzt haben wir einen Petrus, der hinsteht. Hier ist etwas geschehen, dass mich beeindruckt», fügt Andreas Boppi Boppart an. Jesus gibt diesen Petrus nicht auf.

Pfingsten stellt die Kernfrage des Lebens

Pfingsten stellt die Kernfrage des Lebens

2m 28s

«Ich liebe diese Verse», sagt Christine Schliesser. «Was soll das bedeuten? Das ist doch die Kernfrage unserer Existenz.» «Es ist schon mal die bessere Frage als die Frage nach dem Warum. Diese Frage hier, die geht tiefer», sagt Andreas Boppi Boppart. «Ich habe mir im Alltag eher die Frage nach dem Wo angewöhnt.»

Pfingsten macht das Unmögliche möglich

Pfingsten macht das Unmögliche möglich

2m 46s

«Ich mache Zaubertricks als Hobby», sagt Andreas Boppi Boppart. «Da kommt auch immer wieder die Frage, wie das denn möglich ist. Und hier im Text kommt das ja auch – plötzlich verstehen sich alle.» Christine Schliesser gefällt der Humor, der hier durchdringt. «Sich da von Gott überraschen zu lassen finde ich grossartig». Beide sind sich einig, dass sie gerne mehr von den grossen Taten Gottes berichten möchten, so wie es auch dieser Textabschnitt betont.

Pfingsten verbindet Menschen miteinander

Pfingsten verbindet Menschen miteinander

2m 56s

«Das ist die Bibelstelle, die bei mir primär eine Eifersucht weckt», sagt Andreas Boppi Boppart. «Ich wünschte mir, ich könnte heute auch in fremden Sprachen reden.» Christine Schliesser betont, dass hier fromme Menschen zusammenkommen. «Fassungslos hörten sie zu. Gott wirft hier die gängigen Gottesvorstellungen durcheinander.» Die Geschichte verbindet verschiedene Kulturen und Sprachen miteinander. Eine Hoffnung für Menschen, die im Alltag das Gegenteil erleben.

Pfingsten eröffnet uns eine neue Dimension von Gott

Pfingsten eröffnet uns eine neue Dimension von Gott

2m 49s

«Hier werden die Augen für eine ganz andere Realität geschärft», sagt Christine Schliesser. «Züngelndes Feuer – plötzlich nimmt man das wahr. Das finde ich total spannend.» Andreas Boppi Boppart erinnert sich an ein Erlebnis aus seiner Militärzeit in der Lawineneinheit: «Wir sassen mal drei Tage wegen einem Schneesturm fest. Da habe ich beten gelernt, der Sturm war so stark.» Auch wenn eigentlich Panik angesagt wäre, ist Gottes Gegenwart da und eröffnet eine neue Dimension.

Auffahrt und der Moment danach

Auffahrt und der Moment danach

2m 46s

Die Jünger schauten nach oben, nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren ist. «Gott hat uns aber auch mitten ins Leben gestellt», sagt Thomas Bänziger. «Auffahrt soll uns auch daran erinnern.» Katharina Bänziger betont noch eine weitere Seite. «Wir sollen auch mit einem Auge den Himmel im Blick behalten. Jesus wird von dort zurückkehren.» Das weist auf eine Spannung hin, die man nicht wegdiskutieren kann. «Ich finde es so freundlich, dass Gott hier diese Engel schickt, die den Jüngern die Situation erklären. Das tröstet mich.»