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Was mir gehört, das gehört auch dir

Was mir gehört, das gehört auch dir

2m 21s

«Hier wird zugesagt, dass Gott uns genug gibt», sagt Evelyne Baumberger. «Es geht hier nicht um einen Eimer, der gefüllt wird. Es geht um die Fülle, das Genug», ergänzt Tobias Rentsch. Doch was machen wir mit Menschen, die nicht genug haben? «Es ist ein Miteinander. Das, was wir haben, ist anvertraut. Deshalb sollen wir es auch weitergeben.»

Kann man auf Knopfdruck mutig sein?

Kann man auf Knopfdruck mutig sein?

2m 35s

«Das ist ein richtiger Postkarten-Vers», sagt Evelyne Baumberger. «Diese Aussage steht an verschiedenen Orten in der Bibel.» Zum Beispiel beim Propheten Daniel. Da kommt ein Engel, der ihn ermutigt und stärkt. Tobias Rentsch fragt sich, ob man den Mut verordnen kann. «Es gibt auch Momente, in denen das nicht so einfach ist.» Es kommt dabei eine Beziehung zum Ausdruck: Gott oder ein Mensch ist mit mir unterwegs.

Bei Gott soll niemand durstig bleiben

Bei Gott soll niemand durstig bleiben

2m 1s

«Hier wird eine kapitalistische Logik über den Haufen geworfen», sagt Tobias Rentsch. Denn direkt im Anschluss an diesen Text sind alle eingeladen, dass sie dazukommen. «Wir sind so getrieben von kaufen und verkaufen. Wir sind Teil davon, haben aber auch eine Verantwortung für andere, die das nicht sind.»

Wir sind verantwortlich – für uns und andere

Wir sind verantwortlich – für uns und andere

2m 44s

Paulus ist hier auf seiner Reise nach Rom. Mitten im Sturm haben sie Angst, dass sie diese Situation nicht überleben. «Das ist typisch Gott, dass er hier einen Engel schickt und dieser sagt, dass sie sich nicht fürchten sollen», sagt Evelyne Baumberger. «In der heutigen Zeit denke ich gleich an all die Flüchtlinge, die übers Mittelmeer fahren. Da geht die Geschichte anders aus». Gott nimmt uns in die Verantwortung, dass wir uns um solche Schicksale kümmern.

Gott sieht mich, auch wenn mir nichts gelingt

Gott sieht mich, auch wenn mir nichts gelingt

2m 20s

«Ich höre hier das Gefühl einer Enttäuschung heraus», sagt Evelyne Baumberger. «Wenn man etwas macht und es gelingt nicht. Das kenne ich sehr gut». Auch Tobias Rentsch kennt solche Situationen. «Manchmal setzt man all seine Kraft ein und es zahlt sich nicht so aus, wie man gern hätte.» Man kann alles richtig machen und trotzdem gelingt es nicht. «Dass Gott für den Lohn und das Recht sorgt, kann dann auch ein schwacher Trost sein», ergänzt Baumberger. Tobias Rentsch sieht das anders: «Gott hat gesehen, was ich mache.»

Jesus steht für uns ein

Jesus steht für uns ein

2m 14s

Traurig sagte Marta zu Jesus: «Herr, wärst du hier gewesen, würde mein Bruder noch leben. Aber auch jetzt weiss ich, dass Gott dir alles geben wird, worum du ihn bittest.»

Zweifeln ist erlaubt

Zweifeln ist erlaubt

2m 17s

So konnte er (Jesus) den Jüngern des Johannes antworten: «Geht zu Johannes zurück und erzählt ihm, was ihr miterlebt habt: Blinde sehen, Gelähmte gehen, Aussätzige werden geheilt, Taube hören, Tote werden wieder lebendig, und den Armen wird die frohe Botschaft verkündet.

Finden statt suchen

Finden statt suchen

2m 23s

Ruth ist Moabiterin, keine Israelitin. Trotzdem hat sie sich dazu entschieden, an den Gott Israels zu glauben und ihm zu vertrauen. Mimi Grauli muss da an ihre Kindheit denken: «Wenn wir etwas verloren hatten, sagte unser Vater immer: ‹Du musst nicht suchen gehen, sondern finden.›» Auch Ruth will bei Gott Schutz finden. «Das will ich auch in meinem Alltag so umsetzen. Mit vollstem Vertrauen bei Gott Sicherheit finden, wenn ich es brauche.»

Jesus macht Gottes Herrlichkeit zugänglich

Jesus macht Gottes Herrlichkeit zugänglich

2m 40s

«Gott ist viel zu gross und viel zu krass für uns», meint Johannes Tschudi. Erst dadurch, dass Gott in Jesus Mensch geworden ist, konnten wir seine Herrlichkeit überhaupt erkennen. «Und mit Jesus kommt auch Barmherzigkeit in unsere Welt», ergänzt Mimi Grauli.