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Auffahrt schenkt uns eine andere Perspektive

Auffahrt schenkt uns eine andere Perspektive

2m 42s

«Diese Wolke ist für mich nicht überraschend», sagt Katharina Bänziger. «Wenn wir in der Bibel schauen, dann erscheint diese Wolke an vielen Stellen. Immer da, wo Gott auftaucht, ist eine Wolke». Dieses Bild wird in der Bibel für die Herrlichkeit und die Präsenz von Gott benutzt. Thomas Bänziger betont einen anderen Gedanken. «Auffahrt bedeutet, dass Jesus zu Gott geht und uns ein Stück dahin mitnimmt. Nicht erst dann, wenn man stirbt: sondern jetzt schon. Wir erhalten jetzt schon diese Perspektive von oben.»

Auffahrt will unsere Grenzen und Vorstellungen sprengen

Auffahrt will unsere Grenzen und Vorstellungen sprengen

2m 46s

«Ich bin zuerst mal über das Timing gestolpert», sagt Thomas Bänziger. «Das richtige tun, zur richtigen Zeit». «Gott durchkreuzt unsere Erwartungen. Das zeigt dieser Vers deutlich», sagt Katharina Bänziger dazu. «Er bringt ein anderes Reich als von ihm erwartet wird». Das im Text verwendete Wort der Kraft lautet im griechischen Original «Dynamis». «Eine Kraft, die wortwörtlich unsere Grenzen sprengen kann.»

Auffahrt will uns das Warten lernen

Auffahrt will uns das Warten lernen

2m 35s

Dieser Start der Auffahrtsgeschichte deutet darauf hin, dass eine Verheissung erfüllt wird. «Schon Johannes hat das in den Evangelien erwähnt. Er spricht von einem, der da kommt und mit Feuer und dem Heiligen Geist taufen wird», sagt Katharina Bänziger. Jesus sagt seinen Jüngern, sie sollen auf diesen Moment warten. «Das Warten auf diesen Geist passt zu Pfingsten», ergänzt Thomas Bänziger. «Die Juden haben die Tage bis zu diesem Moment gezählt. Das hat auch mit uns zu tun. Wir können jeden Tag auf Gottes Wirken warten.»

An Gottes Segen ist alles gelegen

An Gottes Segen ist alles gelegen

2m 43s

Dieser Abschnitt ist Teil des Segensgebets von König Salomo. Er hat damit den Tempel gesegnet. «Das erinnert mich an meine Heimat. Da gibt es alte Fachwerkhäuser mit der Innschrift ‹An Gottes Segen ist alles gelegen›», sagt Christine Schliesser. Salomo betont an dieser Stelle aber auch, dass man diesen Beistand von Gott immer wieder braucht im Leben. «Das ist auch mein innerer Schrei», ergänzt Andreas Boppi Boppart. «Die Gegenwart Gottes tut uns gut, gerade auch in herausfordernden Zeiten.» Die Erinnerung an das Gute hilft auch, dass man hoffnungsvoll in die Zukunft blicken kann.

Wir müssen uns nicht ständig berieseln lassen

Wir müssen uns nicht ständig berieseln lassen

2m 30s

Jesus zieht sich allein zurück und betet am frühen Morgen. «Das ist eine der wenigen Stellen, bei denen Jesus bei mir ein paar Sympathiepunkte verliert. Allein sein und früh aufstehen – da bin ich nicht wirklich der Typ dafür», sagt Andreas Boppi Boppart. Christine Schliesser zitiert Dietrich Bonhoeffer und sagt: «Wer nicht allein sein kann, der hüte sich vor Gemeinschaft.» Allein sein können – mit sich und Gott – das kann eine Herausforderung sein.

Die Hoffnung bleibt, die Tränen auch

Die Hoffnung bleibt, die Tränen auch

2m 40s

Das Volk Israel wurde verschleppt und befindet sich in Gefangenschaft in Babylon. «Ich finde es tröstend, dass hier die Tränen erlaubt sind. Das wird nicht verurteilt. Wir dürfen vor Gott auch klagen und weinen», sagt Christine Schliesser. Menschen kommen zerbrochen zurück. «Millionen Menschen haben auch heute ihre Heimat verloren. Das ist hoffnungsvoll, dass es einen Gott gibt, der Menschen zurückführt.» Das Klagen, der Frust werden ernst genommen. Es ist aber nicht der Schlusspunkt, weil die Hoffnung bleibt.

Frieden ist mehr als nur die Abwesenheit von Krieg

Frieden ist mehr als nur die Abwesenheit von Krieg

2m 37s

Frieden ist das Thema dieser Zeit. «Frieden kann man nicht ohne Gerechtigkeit denken», sagt Christine Schliesser. Die Bibel spricht von beidem. «Frieden ist auch nicht nur die Abwesenheit von Krieg. Da geht es um vielmehr als das». Andreas Boppi Boppart ergänzt: «In diesem Vers geht es auch nicht um den Weltfrieden. Es geht um den Frieden im inneren Unfrieden.» Und da gehören auch die beiden Begriffe von Nähe und Frieden ganz nah zueinander.

Ein Friede, der von oben kommt

Ein Friede, der von oben kommt

2m 36s

«Beim Wort Last denke ich sofort an die Lasttiere der Antike», sagt Christine Schliesser. «Damit kann ich mich gut identifizieren. Familie, Beruf, Freunde – da kann einiges zur Last werden.» Andreas Boppi Boppart erinnert der Vers direkt an eine Szene aus einer Reise nach Tansania, wo er Ähnliches erlebt hat. Ihn beschäftigt dann aber noch ein anderes Wort aus dem Text. «Abmühen – im Zusammenhang mit Frieden. Ich entdecke eher die Bemühung, dass man im Unfrieden bleiben will. Ein schöner Gedanke, dass der Friede von oben her kommt.»

Wenn alle Gott anbeten, sind das schon viele

Wenn alle Gott anbeten, sind das schon viele

2m 18s

«Spannend ist, wer dieses Lied hier singt: Es sind Leute, die für ihren Glauben gelitten haben», beginnt Pascal Götz das Gespräch. Umso beeindruckender ist es, wenn gerade sie sagen können, wie gross Gott ist. Aber es ist auch sonst ein starkes Bild, das dieser Vers hier zeichnet. «Ich glaube, im Angesicht von Gottes Herrlichkeit kann man gar nicht anders als Gott anbeten», meint Lorena Marti.

Wie ist der Mensch doch ungeduldig

Wie ist der Mensch doch ungeduldig

2m 23s

Wenn manche also behaupten, Gott würde seine Zusage nicht einhalten, dann stimmt das einfach nicht. Gott kann sein Versprechen jederzeit einlösen. Aber er hat Geduld mit euch und will nicht, dass auch nur einer von euch verloren geht. Jeder soll Gelegenheit haben, vom falschen Weg umzukehren.