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Setzt euch für die Schwachen ein!

Setzt euch für die Schwachen ein!

2m 28s

Wir hören hier einen Vers aus dem Alten Testament. Aber: «Das könnte auch direkt von Jesus kommen», sagt Lorena Marti. Auch er hat sich immer wieder für die Schwachen eingesetzt und denen geholfen, die sich nicht selbst helfen konnten. «Das ist auch heute noch aktuell», sagt Pascal Götz. «Auch bei uns gibt es Leute, für die wir einstehen sollen.» Ein alter Vers also mit zeitloser Aufforderung.

Wer will, wird bei Jesus angenommen

Wer will, wird bei Jesus angenommen

2m 23s

Jesus weist niemanden zurück, der zu ihm kommt. Ist das nicht eine Ermutigung?
«Es kann aber auch unfair wirken», wirft Lorena Marti ein, «wenn man sich ein Leben lang für Gott einsetzt, aber auch diejenigen Leute angenommen werden, die ein rücksichtsloses Leben geführt haben und sich dann am Ende doch zu Jesus hinwenden.» Das anzunehmen ist gar nicht immer einfach. Aber es ist auch nicht an uns, das zu beurteilen. «Was zählt: Wir dürfen einfach zu Jesus gehen und er nimmt uns an. Punkt», sagt Pascal Götz.

Gott sorgt für uns

Gott sorgt für uns

2m 16s

Mit dem Bild der blühenden Lilien will Jesus uns sagen: Macht euch keine Sorgen um den Alltag. «Die Natur zeigt uns, dass Gott schon schaut – und das ist doch ein schöner Gedanke», sagt Pascal Götz. «Damit zeigt Gott auch: Du, Mensch, sollst lieber nach den Dingen trachten, die ewigen Wert haben im Himmel», ergänzt Lorena Marti.

Ein Neuanfang kann auch eine Chance sein

Ein Neuanfang kann auch eine Chance sein

2m 34s

«Streut die Saat dorthin, wo sie etwas nützt», sagt Tobias Rentsch. «Wenn man etwas anpackt, dann soll man es möglichst schlau und gewinnbringend machen.» Evelyne Baumberger überträgt das Prinzip in den Alltag. «Überall da, wo ich etwas anpacke, kann ich schauen, dass es nicht von Dornen überwachsen wird.» Ein Neuanfang kann auch eine Chance sein.

Freiheit und Verantwortung – passt das zusammen?

Freiheit und Verantwortung – passt das zusammen?

2m 26s

Gott hat dem Menschen die Erde anvertraut. «Das ist für mich wie eine Arbeitsteilung. Es geht auch um eine Freiheit und die Verantwortung dafür», sagt Tobas Rentsch. Im Vergleich zu anderen orientalischen Texten kann man hier ein positives Menschenbild entdecken. «Menschen sind gemeinsam in der Verantwortung. Wir gehören zusammen», ergänzt Evelyne Baumberger. «Wir sind nach dem Bild von Gott geschaffen, das ist eine grosse Ehre. Gott ist aber nicht fern von uns, das vermischt sich. Gott ist präsent.»

Was wir von der Bibel lernen könnten

Was wir von der Bibel lernen könnten

2m 34s

«Dieser Vers wird oft benutzt, um andere zu belehren und runterzudrücken», sagt Tobias Rentsch. «Zuerst sollte man einen solchen Text aber auf das eigene Leben beziehen». Dietrich Bonhoeffer sagte, dass man die Bibel immer zuerst gegen sich selbst lesen sollte. «Nicht für sich, sondern gegen sich», ergänzt Evelyne Baumberger. «Der Text sollte mich auslegen und interpretieren und nicht ich den Text. Der Text ist ein grösserer Massstab als ich selbst.»

Kann ich mich auf Gott verlassen?

Kann ich mich auf Gott verlassen?

2m 42s

Der Psalmist besingt Gott, ehrt ihn für seine Schöpfung. In den Versen zuvor steht, dass die Welt untergeht, Gott aber bleibt. «Diesen Kontrast bemerken wir vermutlich stärker als die Menschen damals. Wir realisieren, dass unsere Welt zerfällt», sagt Evelyne Baumberger. «Was bleibt, das ist Gott. Wenn alles wankt: Er bleibt bestehen». Doch was bedeutet es, wenn man sich auf Gott verlassen kann? Tobias Rentsch ergänzt und sagt: «Sich auf Gott verlassen bedeutet, dass ich mich ein Stück weit selbst verlasse und ihm vertraue.»

Der Heilige Geist – Person oder Kraft?

Der Heilige Geist – Person oder Kraft?

2m 46s

Dieser Text wurde knapp 100 Jahre nach Christus geschrieben. «Das ist wichtig», betont Tobias Rentsch. «Zur Zeit von Jesus war alles sehr lokal bezogen. Hier geht es dann plötzlich um alle Menschen.» Damit bezieht er sich auf das Wirken des Heiligen Geists. Evelyne Baumberger präzisiert: «Hier wird der Heilige Geist als Person dargestellt. Für mich ist in ihm Gott präsent. Da, wo sich etwas zwischen den Menschen abspielt.»

Wenn mich die Sorgen niederdrücken

Wenn mich die Sorgen niederdrücken

1m 56s

Mirjam Merz kennt das aus ihrem Alltag. «Sorgen, die drücken, kenne ich. Für ein gutes Wort braucht es ein Gegenüber, das hat sicher eine heilsame Wirkung.» Dafür gibt es auch in der Bibel Beispiele: Geschichten, in denen Menschen durch ein gutes Wort aufgerichtet werden. «Das setzt voraus, dass man die Menschen rundherum im Blick hat. Für sie betet und diese Sorgen wahrnimmt», ergänzt Thomas Zingg.

Jesus Christus schafft Frieden

Jesus Christus schafft Frieden

2m 0s

Paulus macht mit dieser Textstelle eine Abgrenzung gegenüber den anderen Göttern der damaligen Zeit. «Jesus als Einziger hat die Rolle eines Mittlers. Es braucht einen Menschen, der die Beziehung zu Gott wiederherstellt», sagt Thomas Zingg. Jesus musste sterben, um den Weg zu Gott freizumachen. «Er schafft Frieden. Das ist etwas aktives», ergänzt Mirjam Merz. Dieser Frieden geschieht hier im Kleinen, er wird eines Tages aber auch im Grossen geschehen.