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Prüfen und das Gute behalten

Prüfen und das Gute behalten

‧ 2m 42s

Thomas Bänziger beobachtet zwei Typen von Menschen. «Die Pessimisten, die alles prüfen. Und dann die unkritischen, die zu allem einfach Ja sagen. Paulus versucht diese beiden Typen zu verbinden.» Katharina Bänziger ergänzt: «Und dann sollen wir das Gute behalten. Wir sollen es nicht nur im Hinterkopf behalten, sondern es anwenden im Alltag.» Grundsätzlich geht es hier darum, dass wir hinschauen, prüfen und auch das Gute mitnehmen: auch in den Kirchen und in den Fragen rund um die Theologie. Mit dem Fokus auf das Verbindende.

Gott meint es gut mit uns

Gott meint es gut mit uns

‧ 2m 52s

Die Jünger diskutieren, streiten miteinander um die Frage, wer denn der Grösste ist im Reich Gottes. «Mich tröstet das, dass auch sie gestritten haben», sagt Thomas Bänziger. Jesus stellt unser hierarchisches Denken auf den Kopf. «Gross sein heisst empfangen wie ein Kind. Also sich abhängig machen von Gott.» Katharina Bänziger spricht von einem Ideal von einer Vaterschaft. «Da ist dieser Vater, der gut ist und dem man total vertrauen kann. Werden wie ein Kind heisst also, dass ich aufgefangen werde und blind vertrauen kann.»

Der spuckende Jesus

Der spuckende Jesus

‧ 2m 30s

Dieser Text erzählt von einem Wunder: Ein Taubstummer kann auf einmal wieder hören und sprechen, dank Jesus. Christine Schliesser macht darauf aufmerksam, wie unkonventionell Jesus heilt: «Er spuckt ihm ins Gesicht. Dem, der so lange auf Heilung gewartet hat.»
Für Andreas Boppi Boppart löst dieser Vers einen anderen Gedanken aus: «Manchmal wünschte ich mir, Gott würde einige Menschen zum Verstummen bringen. Lernen zu schweigen und zuzuhören könnten wir noch mehr lernen.»

Gott bleibt den Untreuen treu

Gott bleibt den Untreuen treu

‧ 2m 44s

Das sind Worte von Mose, der zurückblickt auf den Ungehorsam des Volkes Israel. Kaum war Mose als Anführer weg und auf dem Berg Sinai, gossen sich die Israeliten ein goldenes Kalb und machten sich einen Ersatzgott. Und das war kein Einzelfall: «Wieder und wieder und wieder ist das Volk Israel untreu geworden und Gott bleibt treu. Das finde ich Hammer!», sagt Christine Schliesser. Für Andreas Boppi Boppart stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage: «Was sind meine Ersatzgötter?»

Klugheit kleidet uns gut

Klugheit kleidet uns gut

‧ 2m 34s

Zu Klugheit gibt es einiges zu sagen: Christine Schliesser und Andreas Boppi Boppart haben beide einige passende Zitate dazu auf Lager. Es scheint also etwas zu sein, was die Menschheit immer wieder beschäftigt hat. «Klugheit zählt zu den Kardinalstugenden, die wichtig sind für ein gutes Leben», sagt Christine Schliesser. «Spannend ist auch, dass Klugheit hier im Zusammenhang mit Ehrfurcht vor Gott steht», ergänzt Andreas Boppi Boppart.

Ohne Liebe nützt alles Nichts!

Ohne Liebe nützt alles Nichts!

‧ 2m 44s

«Das würde ich am liebsten von den Dächern schreien», meint Andreas Boppi Boppart zu dem Aufruf, liebevoll miteinander umzugehen. Und ja: Wünschen wir uns nicht alle etwas mehr Liebe in dieser Welt? Doch ist es gar nicht immer so einfach liebevoll zu sein. Da hilft der Blick auf Jesus, der grundsätzlich aus Liebe gehandelt hat. Und das sollen wir auch tun, denn – ergänzt Christine Schliesser –: «Wenn Liebe quasi die Basis ist, dann kannst du machen, was du willst.»

Recht und Gerechtigkeit!

Recht und Gerechtigkeit!

‧ 2m 30s

«In diesem Text wird der Prophet Amos total praktisch und konkret: ‹Verhelft vor Gericht jedem zu Recht!›», sagt Christine Schliesser. Ein ganz klarer Aufruf an die Hörer und Hörerinnen seiner Zeit. Dieser Text stammt aus dem Alten Testament, also aus der Zeit vor der Geburt von Jesus Christus. Trotzdem verweist diese Stelle für Andreas Boppi Boppart auf Jesus, denn auch er hat sich immer wieder für Recht und Gerechtigkeit auf Erde eingesetzt.

Gott macht aus dem Kleinen etwas Grosses

Gott macht aus dem Kleinen etwas Grosses

‧ 2m 16s

«Bei Betlehem denkt man gleich an die Weihnachtsgeschichte», sagt Thomas Zingg. «Dieser Text wird im Neuen Testament sogar zitiert.» Er macht aber auch auf ein Prinzip aufmerksam. «Aus dem Kleinen lässt Gott etwas Grosses entstehen», erklärt Mirjam Merz. «Jesus wurde auch nicht in einem Königspalast geboren.» Das Prinzip vom Kleinen zum Grossen, das scheint sich durch die ganze Bibel hindurchzuziehen.

Was mache ich mit meinen Talenten?

Was mache ich mit meinen Talenten?

‧ 2m 13s

Dieser Vers stammt aus einem Gleichnis. Ein Herr verteilt seinen Knechten Talente, was vermutlich einem Geldbetrag gleichkommt. Dann geht er auf eine Reise und schaut nach seiner Heimkehr, was seine Knechte mit dem Anvertrauten gemacht haben. «Einer vergräbt es, die anderen vermehren es. Die, die es vermehrt haben, die werden gelobt», stellt Thomas Zingg fest. «Ist das Ziel denn einfach ein Wachstum?» Mirjam Merz denkt eher daran, dass man mit dem Anvertrauten sinnvoll umgehen soll. «Es geht nicht ums Vermehren, sondern eher um das gute Verwalten.»

Gott vergibt uns. Punkt.

Gott vergibt uns. Punkt.

‧ 2m 5s

In diesem Textabschnitt wird die Geschichte erzählt von einem Volk, das gesündigt hat. Nun sucht es aber wieder die Nähe zu Gott. Mirjam Merz erinnert dieser Text an den Anfang der Bibel. «Auch Adam und Eva haben gesündigt. Sie haben sich vor Gott versteckt. Hier geschieht das Gegenteil: Das Volk sucht die Beziehung.» Ein Fortschritt, stellt Thomas Zingg fest. «Heute müssen wir von diesem Zorn keine Angst mehr haben. Jesus Christus hat uns vergeben und ermöglicht den Zugang zu Gott.»