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Werde ich belohnt, wenn ich mich an Gott festhalte?

Werde ich belohnt, wenn ich mich an Gott festhalte?

2m 18s

Wenn man Bewährungsproben erlebt, dann soll man auch noch glücklich sein? «Ja, das ist ein hoher Anspruch», sagt Mirjam Merz. «Es ist wohl nicht die Zeit, in der man glücklich ist. Oft sind es aber diese Zeiten, die den Charakter schleifen und verändern.» Thomas Zingg ergänzt und erwähnt, dass es auch Zeiten sind, in denen der eigene Glaube gestärkt wird. «Im Wissen, dass ein Glaube auch daran zerbrechen kann.»

Gott tröstet, auch wenn es sich nicht danach anfühlt

Gott tröstet, auch wenn es sich nicht danach anfühlt

2m 35s

Mit diesen Zeilen schliesst der Apostel Petrus diesen Brief aus der Bibel ab. «Der Kontext ist das Leiden. Wichtig ist aber die Bemerkung, dass Gott mittendrin ist und man von ihm auch etwas erwarten darf», erwähnt Thomas Zingg. Gerade in Leidenszeiten taucht oft die Frage auf, ob Gott es denn wirklich gut meint mit uns Menschen.
«Da setzt Petrus nochmal ein Punkt. Ihm ist wichtig zu sagen, dass sie daran nicht zweifeln sollen», ergänzt Mirjam Merz. Die Spannung ist aber nicht einfach auszuhalten. Auf der einen Seite steht das Erleben, auf der anderen Seite steht diese Zusage. Helfen können die...

Was ich säe, das ernte ich auch

Was ich säe, das ernte ich auch

2m 14s

«Das ist ein typischer Spruch aus dem Buch der Sprüche», kommentiert Thomas Zingg den heutigen Textabschnitt. Ein Spruch aus der Weisheitsliteratur der Bibel, wo es oft um Wahrscheinlichkeiten geht und eine Anleitung fürs Leben.
«Es definiert auch, wie ein Leben aussieht, welches gefüllt ist mit Weisheit», ergänzt Mirjam Merz. Für sie sind zum Beispiel Begegnungen mit Menschen solche Momente, bei denen auch eine Art Geschenk zurückkommt. Das, was ich weitergebe, werde ich auch ernten.

Gott steht zu seinem Wort

Gott steht zu seinem Wort

2m 40s

«Ganz ehrlich: Ich habe da eine grosse Frage», sagt Katharina Bänziger. «Was meint Jesaja mit dieser Aussage, dass Gott alles ausführt, was er beschlossen hat?» Mitten im Gericht lobt Jesaja seinen Gott.
«Gott hat beschlossen, dass er uns liebt und mit uns den Weg gehen will.» Für Thomas Bänziger zeigt sich das an dieser Textstelle. «In den Herausforderungen haben die Menschen erlebt, dass Gott da war und den Weg mit ihnen gegangen ist.»

Gott führt uns in keine Sackgasse

Gott führt uns in keine Sackgasse

2m 40s

Wörtlich heisst es, dass das Herz des Menschen seinen Weg plant, aber der Herr lenkt seinen Weg. «Mich verunsichert das manchmal im Alltag», sagt Thomas Bänziger. «Ich weiss gerne was auf mich zukommt.» Doch dann kommt es oft anders. Katharina Bänziger erlebt das diametral anders. «Für mich hat das etwas Tröstliches. Gott lenkt meinen Weg auf einen sicheren Boden.» Gott durchkreuzt unsere Pläne. Das kann schlussendlich aber auch zu einem besseren Ende führen. Er führt nicht in die Sackgasse, er hat einen Weg bereit.

Das ist zu gut, um wahr zu sein

Das ist zu gut, um wahr zu sein

2m 30s

«Dieser Vers ist zu gut, um wahr zu sein», sagt Thomas Bänziger. Der Überfluss an Gnade wird schon durch die Wortwahl deutlich. «Paulus hat das ganz bewusst gewählt», ergänzt Katharina Bänziger. Der Kontext der Textstelle ist eine Spendensammlung. «Fröhlich geben können wir nur dann, wenn wir überzeugt sind, dass Gott für uns schaut.» Es geht um die Grundhaltung, wie wir mit Geld umgehen können.

Gott sieht alles!?

Gott sieht alles!?

2m 53s

Thomas Bänziger stellt zu Beginn die Frage nach dem Gottesbild. «Steckt da nicht ein Gottesbild von einem Polizisten dahinter? Einer, der alles sieht?» Wenn es einen Gott gibt, der alles sieht, kann das bedrohen, aber auch befreien. «Wie in einem Glashaus. Das kann auch authentisch wirken.» Katharina Bänziger ergänzt und sagt: «Wenn alles transparent ist, dann kann dies auch Gerechtigkeit erwirken. Alles liegt offen da.» Wichtig ist aber auch der Kontext, die anderen Verse um die Textstelle herum. Da geht es darum, dass Jesus Christus für uns einsteht und selbst schon die Gerechtigkeit erwirkt.

Ostern: Aus der Trauer in die Begeisterung! (Bonusfolge)

Ostern: Aus der Trauer in die Begeisterung! (Bonusfolge)

2m 20s

Voller Begeisterung rennen die Frauen vom leeren Grab zu den Jüngern und verkünden die Auferstehung von Jesus. «Die Frauen haben sich getraut zum Grab zu gehen und die Jünger sitzen irgendwo in ihrer Trauer», bemerkt Johannes Tschudi. Und auch die freudigen Ausrufe der Frauen ändern daran nichts. «Sie bleiben in dieser Starre. Nur Petrus springt auf und geht zum Grab», sagt Mimi Grauli. Vielleicht hat er persönliche Gründe, die noch stärker hoffen lassen, dass Jesus wirklich lebt?

Ostern: Die Worte von Jesus wurden wahr! (Bonusfolge)

Ostern: Die Worte von Jesus wurden wahr! (Bonusfolge)

2m 23s

«Die Stelle zeigt schön, wie unglaublich die Vorstellung war, dass jemand von den Toten aufersteht», sagt Johannes Tschudi. Denn obwohl Jesus seinen Tod und seine Auferstehung mehrmals angekündigt hat, rechnet niemand mehr damit. Das ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt: «Die Jünger und Jüngerinnen haben erlebt, wie Jesus mit Lazarus bereits einen Toten wieder ins Leben geholt hat», sagt Mimi Grauli.

Ostern: Er ist auferstanden! (Bonusfolge)

Ostern: Er ist auferstanden! (Bonusfolge)

2m 11s

Zögernd betraten sie die Grabhöhle, sie war leer.
Verwirrt überlegten sie, was sie jetzt tun sollten. Da traten zwei Männer in glänzend weissen Kleidern zu ihnen.
Die Frauen erschraken und wagten nicht, die beiden anzusehen. «Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten?», wurden sie von den Männern gefragt.
«Er ist nicht hier. Er ist auferstanden!»