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Gott hilft, auch wenn wir es nicht sehen

Gott hilft, auch wenn wir es nicht sehen

‧ 1m 54s

Dieser Abschnitt aus den Psalmen ist ein sogenannter Hymnus. Ein Lied, welches die Macht Gottes besingt. «David, der Autor, schöpft Kraft aus diesen Zeilen. Es erinnert ihn an Gott, der ihm hilft», sagt Mirjam Merz. «Er schreibt einen ganzen Psalm über dieses Lob an Gott.» Thomas Zingg ist überzeugt, dass dieser Text auch heute noch eine Bedeutung hat. «Gott wirkt auch heute in den Kleinen und in den grossen Dingen, zum Beispiel auch im Tod.»

An Gott festhalten, auch in schwierigen Zeiten

An Gott festhalten, auch in schwierigen Zeiten

‧ 2m 2s

Dieser Text ist eine Erinnerung an eine Zeit, in der sich die Menschen gegen Gott aufgelehnt haben. «Der Autor möchte ermutigen, dass man nicht wie diese Leute von damals sein soll. Man soll sich vielmehr Gott zuwenden», sagt Thomas Zingg zu dieser Passage. «Man muss aber keine Leistung aufweisen», ergänzt Mirjam Merz. «Man darf in schwierigen Zeiten an Gott festhalten und an ihm dranbleiben.» Gott gibt eine Perspektive, die über unsere Schwierigkeiten hinausgeht.

Bleibt nicht an den äusseren Formen des Glaubens hängen

Bleibt nicht an den äusseren Formen des Glaubens hängen

‧ 2m 13s

«Der Tod von Christus am Kreuz allein macht uns frei», meint Lorena Marti. Dieser Vers schenkt uns damit einen Fokus, denn: «Schnell kommen wir in Gefahr, uns zu sehr auf die äusseren Formen des Glaubens zu fokussieren», meint Pascal Götz. Zentral ist beispielsweise nicht, wie wir beten oder Bibel lesen: Zentral ist die Beziehung zu Jesus.

Wir sind täglich herausgefordert im Kleinen treu zu sein

Wir sind täglich herausgefordert im Kleinen treu zu sein

‧ 2m 20s

Obwohl das Volk Israel erlebt hat, wie Gott die Israeliten gerettet und aus der Sklaverei in Ägypten geführt hat, kommen sie an den Punkt, wo sie an ihm zweifeln. Sie wollen nicht weiter auf ihn vertrauen. Auf diese Geschichte spielt dieser Vers an. «Es ist fast wie eine Warnung, die besagt: Bleib an Gott dran», sagt Pascal Götz. Lorena Marti ergänzt: «Es stellt sich auch immer die Frage: Wo schaust du hin? Schaust du auf Gott?»

Du wirst wieder glücklich sein!

Du wirst wieder glücklich sein!

‧ 2m 18s

Dieser Vers ist eine Ermutigung für das Volk Israel, das im Exil ist. Gott spricht ihnen zu: «So wird es nicht für immer sein.»
«Diese Zusage ist ultrastark», meint Pascal Götz. Gerade weil das Volk Israel in einer solch schwierigen Lage ist. «Schön ist auch das Bild von der Mutter, die ihren Säugling stillt. Eine grosse Zuneigung und unglaubliche Liebe», ergänzt Lorena Marti.
Eine Zusage der Hoffnung, die zeigt, dass auch schwierige Situationen ein Ende finden.

Gott bewahrt uns auch vor unserem Innern

Gott bewahrt uns auch vor unserem Innern

‧ 2m 14s

«Ein happiger Text», meint Pascal Götz. Auf jeden Fall ein Vers, der in seiner Aussage ziemlich klar ist. «Lass uns auch einmal aushalten, dass gewisse Texte etwas schwarz-weiss sind», ergänzt Lorena Marti. Dieser Text fordert uns auf, uns auf Gott auszurichten und ein Leben in Liebe zu führen. Und gut zu wissen: Gott wird dich bewahren.

Nur im Licht sehen wir klar

Nur im Licht sehen wir klar

‧ 2m 22s

«Wenn ich in der Dunkelheit unterwegs bin, muss ich damit rechnen etwas zu übersehen und vielleicht darüber zu fallen», sagt Pascal Götz. «Ich bin eingeschränkt in meinen Bewegungen.» Licht gibt uns also die Möglichkeit klar zu sehen. Und: «Wenn wir sehen, nimmt uns das auch die Angst», ergänzt Lorena Marti. Jesus schenkt also Durchblick und Sicherheit.

Was mir gehört, das gehört auch dir

Was mir gehört, das gehört auch dir

‧ 2m 21s

«Hier wird zugesagt, dass Gott uns genug gibt», sagt Evelyne Baumberger. «Es geht hier nicht um einen Eimer, der gefüllt wird. Es geht um die Fülle, das Genug», ergänzt Tobias Rentsch. Doch was machen wir mit Menschen, die nicht genug haben? «Es ist ein Miteinander. Das, was wir haben, ist anvertraut. Deshalb sollen wir es auch weitergeben.»

Kann man auf Knopfdruck mutig sein?

Kann man auf Knopfdruck mutig sein?

‧ 2m 35s

«Das ist ein richtiger Postkarten-Vers», sagt Evelyne Baumberger. «Diese Aussage steht an verschiedenen Orten in der Bibel.» Zum Beispiel beim Propheten Daniel. Da kommt ein Engel, der ihn ermutigt und stärkt. Tobias Rentsch fragt sich, ob man den Mut verordnen kann. «Es gibt auch Momente, in denen das nicht so einfach ist.» Es kommt dabei eine Beziehung zum Ausdruck: Gott oder ein Mensch ist mit mir unterwegs.

Bei Gott soll niemand durstig bleiben

Bei Gott soll niemand durstig bleiben

‧ 2m 1s

«Hier wird eine kapitalistische Logik über den Haufen geworfen», sagt Tobias Rentsch. Denn direkt im Anschluss an diesen Text sind alle eingeladen, dass sie dazukommen. «Wir sind so getrieben von kaufen und verkaufen. Wir sind Teil davon, haben aber auch eine Verantwortung für andere, die das nicht sind.»