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Ostern: Der Stein ist weg! (Bonusfolge)

Ostern: Der Stein ist weg! (Bonusfolge)

2m 15s

Bis zum Tod haben die Frauen, die mit Jesus unterwegs waren, zu ihm gehalten. Nach dem Sabbat früh am Morgen machen sie sich auf, um ihm mit ihren Salben die letzte Ehre zu geben, denn: «Die Frauen mussten ihren geliebten Rabbi beerdigen, ohne ihn ölen zu können. Das muss hart gewesen sein», sagt Mimi Grauli. Johannes Tschudi ergänzt: «Die Frauen haben Mut bewiesen, sich zu jemandem zu bekennen, der gekreuzigt wurde.»

Karfreitag: Mit Jesus ist die Hoffnung gestorben

Karfreitag: Mit Jesus ist die Hoffnung gestorben

2m 26s

Der römische Hauptmann erkennt, dass Jesus Christus Gottes Sohn gewesen ist. Für Evelyne Baumberger ist das eine bemerkenswerte Aussage: «Gottes Sohn war zu dieser Zeit eigentlich immer der Kaiser. Der Hauptmann sagt damit, dass Jesus diesen Status erhalten hat. Das ist nicht ungefährlich.» Tobias Rentsch sieht noch einen weiteren Punkt. «Der Hauptmann und die Frauen, das sind die, die erkennen, wer Jesus ist. Das ist nicht die theologische Elite.» Für ihn ist das ein Hinweis, dass wir alle eingeladen sind, um bei dieser Geschichte mitzureden.

Karfreitag: Jesus stirbt am Kreuz

Karfreitag: Jesus stirbt am Kreuz

2m 22s

Der Text ist filmreif. «Die ganze Dramatik des Moments wird sichtbar in diesem Text», sagt Evelyne Baumberger. Und mittendrin stirbt Jesus Christuts. Es wird dunkler und schwärzer. «Und nun sagt Jesus, dass ihn auch noch Gott verlassen hat», ergänzt Tobias Rentsch. «Tiefer geht es eigentlich gar nicht.»

Karfreitag: Jesus wird verspottet

Karfreitag: Jesus wird verspottet

2m 36s

«Es ist ein drastischer Moment», sagt Tobias Rentsch. «Die, welche ihn verspotten, machen sich lustig über den Fakt, dass er anderen Menschen geholfen hat». «Jesus geht untendurch», ergänzt Evelyne Baumberger. «Er, der eigentlich allen anderen geholfen hat, erhält nun die Todesstrafe.» Und neben ihm sterben zwei Verbrecher, die rechtmässig verurteilt wurden – und auch sie verspotten ihn.

Karfreitag: Jesus verändert die Weltgeschichte

Karfreitag: Jesus verändert die Weltgeschichte

2m 47s

«Diese Geschichte hat die Welt so stark verändert wie keine andere», sagt Tobias Rentsch. Sie beginnt bei Weihnachten und endet vorerst am Karfreitag. «Hier wird die Geschichte richtig dicht!» Jesus wird als König der Juden betitelt. Evelyne Baumberger fügt hinzu: «Jesus sagt das nie von sich selbst, er verneint es aber auch nicht.» Vielleicht hat diese Geschichte gerade deswegen die Welt verändert. «Weil ein König am Kreuz stirbt.»

Selbstbestimmt oder Gott geführt?

Selbstbestimmt oder Gott geführt?

2m 11s

«Es geht um ziemlich viel in dem Text: Himmel, Hölle und Ewigkeit», sagt Johannes Tschudi. Dieser Vers könnte die Grundlage für eine ausufernde theologische Diskussion über Himmel und Hölle werden. Doch dafür reicht die Zeit nicht. «Aber was heisst das für unseren Alltag?», fragt sich Mimi. «Wie können wir uns von Gottes Geist leiten lassen?»

Ewiges Lob

Ewiges Lob

2m 10s

Hohe Ansprüche, die hier der Betende an sich selbst stellt. Wohl das Zeugnis einer starken Euphorie, die er erlebt. In guten Zeiten fällt es uns leicht dankbar und freudig zu sein. Doch können wir Gott auch dann preisen, wenn wir in schwierigen Zeiten stecken? Das fragen sich Mimi Grauli und Johannes Tschudi im Gespräch.

Wenn Gott anders eingreift als erwartet

Wenn Gott anders eingreift als erwartet

2m 13s

Ein klarer Imperativ wird hier formuliert! Ein Ausdruck von Hilflosigkeit? Für Mimi Grauli eine Ermutigung: «Es ist schön zu wissen, dürfen wir Gott gegenüber so flehen.» Johannes Tschudi versteht den Vers so, dass der Beter fast schon Angst hat um Gott: «Das ist doch ein sehr menschlicher Zug, dass wir manchmal denken, wir müssten Gott verteidigen.»

Von Engel begleitet

Von Engel begleitet

2m 12s

Mit diesen Worten schickt Abraham seinen Diener auf eine wichtige Mission. Und ist es nicht eine schöne Zusage zu wissen, dass wir auf unseren Wegen begleitet sind und Gott uns nicht allein lässt? Ein Segen, der uns auch heute noch ermutigen kann, finden Mimi Grauli und Johannes Tschudi.

Die Einheit von Vater und Sohn

Die Einheit von Vater und Sohn

2m 6s

Ein hoher Anspruch, der Jesus hier ausspricht: Er setzt sich gleich mit Gott dem Vater. Für Johannes Tschudi klärt sich damit die Frage, zu wem man eigentlich beten soll: «Es sind sowieso beide da, es spielt gar keine Rolle.» Oder wie Mimi Grauli sagt: «Sie teilen Schmerz, Freude und Sehnsüchte.»