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Wir sollen anderen Menschen helfen

Wir sollen anderen Menschen helfen

‧ 2m 34s

«Das ist schon eine rechte Aufgabe, die hier aufgelistet wird», sagt Katharina Bänziger. «Für mich liegt der Schlüssel in der Grundlage, dass wir Kinder Gottes sind.» Thomas Bänziger erinnert diese Textstelle an ein Buch über Seelsorge. «Wir sollen Menschen einen Takt, eine Struktur geben im Alltag. Den Schwachen sollen wir Kraft geben. Hier wird ein Seelsorgekonzept beschrieben.» Eine Tatsache, die auch an das Leben und Wirken von Jesus Christus erinnert.

Pfingsten ermutigt, sich zu positionieren

Pfingsten ermutigt, sich zu positionieren

‧ 2m 39s

«Mich beeindruckt hier dieser Mut von Petrus», sagt Christine Schliesser. «Dieser Mut, sich zu positionieren. Das finde ich stark». Total im Kontrast zu dem Petrus, der in den Kapiteln vorher erscheint, wo er Jesus verraten hat. «Jetzt haben wir einen Petrus, der hinsteht. Hier ist etwas geschehen, dass mich beeindruckt», fügt Andreas Boppi Boppart an. Jesus gibt diesen Petrus nicht auf.

Pfingsten stellt die Kernfrage des Lebens

Pfingsten stellt die Kernfrage des Lebens

‧ 2m 28s

«Ich liebe diese Verse», sagt Christine Schliesser. «Was soll das bedeuten? Das ist doch die Kernfrage unserer Existenz.» «Es ist schon mal die bessere Frage als die Frage nach dem Warum. Diese Frage hier, die geht tiefer», sagt Andreas Boppi Boppart. «Ich habe mir im Alltag eher die Frage nach dem Wo angewöhnt.»

Pfingsten macht das Unmögliche möglich

Pfingsten macht das Unmögliche möglich

‧ 2m 46s

«Ich mache Zaubertricks als Hobby», sagt Andreas Boppi Boppart. «Da kommt auch immer wieder die Frage, wie das denn möglich ist. Und hier im Text kommt das ja auch – plötzlich verstehen sich alle.» Christine Schliesser gefällt der Humor, der hier durchdringt. «Sich da von Gott überraschen zu lassen finde ich grossartig». Beide sind sich einig, dass sie gerne mehr von den grossen Taten Gottes berichten möchten, so wie es auch dieser Textabschnitt betont.

Pfingsten verbindet Menschen miteinander

Pfingsten verbindet Menschen miteinander

‧ 2m 56s

«Das ist die Bibelstelle, die bei mir primär eine Eifersucht weckt», sagt Andreas Boppi Boppart. «Ich wünschte mir, ich könnte heute auch in fremden Sprachen reden.» Christine Schliesser betont, dass hier fromme Menschen zusammenkommen. «Fassungslos hörten sie zu. Gott wirft hier die gängigen Gottesvorstellungen durcheinander.» Die Geschichte verbindet verschiedene Kulturen und Sprachen miteinander. Eine Hoffnung für Menschen, die im Alltag das Gegenteil erleben.

Pfingsten eröffnet uns eine neue Dimension von Gott

Pfingsten eröffnet uns eine neue Dimension von Gott

‧ 2m 49s

«Hier werden die Augen für eine ganz andere Realität geschärft», sagt Christine Schliesser. «Züngelndes Feuer – plötzlich nimmt man das wahr. Das finde ich total spannend.» Andreas Boppi Boppart erinnert sich an ein Erlebnis aus seiner Militärzeit in der Lawineneinheit: «Wir sassen mal drei Tage wegen einem Schneesturm fest. Da habe ich beten gelernt, der Sturm war so stark.» Auch wenn eigentlich Panik angesagt wäre, ist Gottes Gegenwart da und eröffnet eine neue Dimension.

Auffahrt und der Moment danach

Auffahrt und der Moment danach

‧ 2m 46s

Die Jünger schauten nach oben, nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren ist. «Gott hat uns aber auch mitten ins Leben gestellt», sagt Thomas Bänziger. «Auffahrt soll uns auch daran erinnern.» Katharina Bänziger betont noch eine weitere Seite. «Wir sollen auch mit einem Auge den Himmel im Blick behalten. Jesus wird von dort zurückkehren.» Das weist auf eine Spannung hin, die man nicht wegdiskutieren kann. «Ich finde es so freundlich, dass Gott hier diese Engel schickt, die den Jüngern die Situation erklären. Das tröstet mich.»

Auffahrt schenkt uns eine andere Perspektive

Auffahrt schenkt uns eine andere Perspektive

‧ 2m 42s

«Diese Wolke ist für mich nicht überraschend», sagt Katharina Bänziger. «Wenn wir in der Bibel schauen, dann erscheint diese Wolke an vielen Stellen. Immer da, wo Gott auftaucht, ist eine Wolke». Dieses Bild wird in der Bibel für die Herrlichkeit und die Präsenz von Gott benutzt. Thomas Bänziger betont einen anderen Gedanken. «Auffahrt bedeutet, dass Jesus zu Gott geht und uns ein Stück dahin mitnimmt. Nicht erst dann, wenn man stirbt: sondern jetzt schon. Wir erhalten jetzt schon diese Perspektive von oben.»

Auffahrt will unsere Grenzen und Vorstellungen sprengen

Auffahrt will unsere Grenzen und Vorstellungen sprengen

‧ 2m 46s

«Ich bin zuerst mal über das Timing gestolpert», sagt Thomas Bänziger. «Das richtige tun, zur richtigen Zeit». «Gott durchkreuzt unsere Erwartungen. Das zeigt dieser Vers deutlich», sagt Katharina Bänziger dazu. «Er bringt ein anderes Reich als von ihm erwartet wird». Das im Text verwendete Wort der Kraft lautet im griechischen Original «Dynamis». «Eine Kraft, die wortwörtlich unsere Grenzen sprengen kann.»

Auffahrt will uns das Warten lernen

Auffahrt will uns das Warten lernen

‧ 2m 35s

Dieser Start der Auffahrtsgeschichte deutet darauf hin, dass eine Verheissung erfüllt wird. «Schon Johannes hat das in den Evangelien erwähnt. Er spricht von einem, der da kommt und mit Feuer und dem Heiligen Geist taufen wird», sagt Katharina Bänziger. Jesus sagt seinen Jüngern, sie sollen auf diesen Moment warten. «Das Warten auf diesen Geist passt zu Pfingsten», ergänzt Thomas Bänziger. «Die Juden haben die Tage bis zu diesem Moment gezählt. Das hat auch mit uns zu tun. Wir können jeden Tag auf Gottes Wirken warten.»