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An Gottes Segen ist alles gelegen

An Gottes Segen ist alles gelegen

‧ 2m 43s

Dieser Abschnitt ist Teil des Segensgebets von König Salomo. Er hat damit den Tempel gesegnet. «Das erinnert mich an meine Heimat. Da gibt es alte Fachwerkhäuser mit der Innschrift ‹An Gottes Segen ist alles gelegen›», sagt Christine Schliesser. Salomo betont an dieser Stelle aber auch, dass man diesen Beistand von Gott immer wieder braucht im Leben. «Das ist auch mein innerer Schrei», ergänzt Andreas Boppi Boppart. «Die Gegenwart Gottes tut uns gut, gerade auch in herausfordernden Zeiten.» Die Erinnerung an das Gute hilft auch, dass man hoffnungsvoll in die Zukunft blicken kann.

Wir müssen uns nicht ständig berieseln lassen

Wir müssen uns nicht ständig berieseln lassen

‧ 2m 30s

Jesus zieht sich allein zurück und betet am frühen Morgen. «Das ist eine der wenigen Stellen, bei denen Jesus bei mir ein paar Sympathiepunkte verliert. Allein sein und früh aufstehen – da bin ich nicht wirklich der Typ dafür», sagt Andreas Boppi Boppart. Christine Schliesser zitiert Dietrich Bonhoeffer und sagt: «Wer nicht allein sein kann, der hüte sich vor Gemeinschaft.» Allein sein können – mit sich und Gott – das kann eine Herausforderung sein.

Die Hoffnung bleibt, die Tränen auch

Die Hoffnung bleibt, die Tränen auch

‧ 2m 40s

Das Volk Israel wurde verschleppt und befindet sich in Gefangenschaft in Babylon. «Ich finde es tröstend, dass hier die Tränen erlaubt sind. Das wird nicht verurteilt. Wir dürfen vor Gott auch klagen und weinen», sagt Christine Schliesser. Menschen kommen zerbrochen zurück. «Millionen Menschen haben auch heute ihre Heimat verloren. Das ist hoffnungsvoll, dass es einen Gott gibt, der Menschen zurückführt.» Das Klagen, der Frust werden ernst genommen. Es ist aber nicht der Schlusspunkt, weil die Hoffnung bleibt.

Frieden ist mehr als nur die Abwesenheit von Krieg

Frieden ist mehr als nur die Abwesenheit von Krieg

‧ 2m 37s

Frieden ist das Thema dieser Zeit. «Frieden kann man nicht ohne Gerechtigkeit denken», sagt Christine Schliesser. Die Bibel spricht von beidem. «Frieden ist auch nicht nur die Abwesenheit von Krieg. Da geht es um vielmehr als das». Andreas Boppi Boppart ergänzt: «In diesem Vers geht es auch nicht um den Weltfrieden. Es geht um den Frieden im inneren Unfrieden.» Und da gehören auch die beiden Begriffe von Nähe und Frieden ganz nah zueinander.

Ein Friede, der von oben kommt

Ein Friede, der von oben kommt

‧ 2m 36s

«Beim Wort Last denke ich sofort an die Lasttiere der Antike», sagt Christine Schliesser. «Damit kann ich mich gut identifizieren. Familie, Beruf, Freunde – da kann einiges zur Last werden.» Andreas Boppi Boppart erinnert der Vers direkt an eine Szene aus einer Reise nach Tansania, wo er Ähnliches erlebt hat. Ihn beschäftigt dann aber noch ein anderes Wort aus dem Text. «Abmühen – im Zusammenhang mit Frieden. Ich entdecke eher die Bemühung, dass man im Unfrieden bleiben will. Ein schöner Gedanke, dass der Friede von oben her kommt.»

Wenn alle Gott anbeten, sind das schon viele

Wenn alle Gott anbeten, sind das schon viele

‧ 2m 18s

«Spannend ist, wer dieses Lied hier singt: Es sind Leute, die für ihren Glauben gelitten haben», beginnt Pascal Götz das Gespräch. Umso beeindruckender ist es, wenn gerade sie sagen können, wie gross Gott ist. Aber es ist auch sonst ein starkes Bild, das dieser Vers hier zeichnet. «Ich glaube, im Angesicht von Gottes Herrlichkeit kann man gar nicht anders als Gott anbeten», meint Lorena Marti.

Wie ist der Mensch doch ungeduldig

Wie ist der Mensch doch ungeduldig

‧ 2m 23s

Wenn manche also behaupten, Gott würde seine Zusage nicht einhalten, dann stimmt das einfach nicht. Gott kann sein Versprechen jederzeit einlösen. Aber er hat Geduld mit euch und will nicht, dass auch nur einer von euch verloren geht. Jeder soll Gelegenheit haben, vom falschen Weg umzukehren.

Setzt euch für die Schwachen ein!

Setzt euch für die Schwachen ein!

‧ 2m 28s

Wir hören hier einen Vers aus dem Alten Testament. Aber: «Das könnte auch direkt von Jesus kommen», sagt Lorena Marti. Auch er hat sich immer wieder für die Schwachen eingesetzt und denen geholfen, die sich nicht selbst helfen konnten. «Das ist auch heute noch aktuell», sagt Pascal Götz. «Auch bei uns gibt es Leute, für die wir einstehen sollen.» Ein alter Vers also mit zeitloser Aufforderung.

Wer will, wird bei Jesus angenommen

Wer will, wird bei Jesus angenommen

‧ 2m 23s

Jesus weist niemanden zurück, der zu ihm kommt. Ist das nicht eine Ermutigung?
«Es kann aber auch unfair wirken», wirft Lorena Marti ein, «wenn man sich ein Leben lang für Gott einsetzt, aber auch diejenigen Leute angenommen werden, die ein rücksichtsloses Leben geführt haben und sich dann am Ende doch zu Jesus hinwenden.» Das anzunehmen ist gar nicht immer einfach. Aber es ist auch nicht an uns, das zu beurteilen. «Was zählt: Wir dürfen einfach zu Jesus gehen und er nimmt uns an. Punkt», sagt Pascal Götz.

Gott sorgt für uns

Gott sorgt für uns

‧ 2m 16s

Mit dem Bild der blühenden Lilien will Jesus uns sagen: Macht euch keine Sorgen um den Alltag. «Die Natur zeigt uns, dass Gott schon schaut – und das ist doch ein schöner Gedanke», sagt Pascal Götz. «Damit zeigt Gott auch: Du, Mensch, sollst lieber nach den Dingen trachten, die ewigen Wert haben im Himmel», ergänzt Lorena Marti.