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Gott suchen, vertrauen und hoffen

Gott suchen, vertrauen und hoffen

2m 30s

König David singt in diesem Text ein Danklied an Gott. «Er braucht hier ein starkes Wort. Sucht Gott und fragt nach Gott», sagt Thomas Bänziger. Dieses Wort des Suchens kommt im Buch der Chronik häufig vor.
«David hat das gelebt, auch in Situationen, in denen er an seinem Leben bedroht war», ergänzt Katharina Bänziger. Das ist auch heute noch ein wichtiger Gedanke: Gott suchen, vertrauen und auf seine Antwort hoffen.

Gottes Güte und Gnade jagen mir hinterher

Gottes Güte und Gnade jagen mir hinterher

2m 36s

«Gott ist gut und seine Gnade verfolgt mich. Sie jagt mir hinterher. Das ist bemerkenswert», sagt Katharina Bänziger. Sie unterstreicht die Bedeutung der Güte und der Gnade Gottes, die uns umgeben und uns eben verfolgen. «Zwei starke Begriffe», so sieht es auch Thomas Bänziger. «Gott ist der gute Hirte, das ist auch das Motiv des Psalms. Eigentlich gibt es aber noch ein zweites Bild, der gute Wirt.» Gott stellt uns den Lebenstisch bereit und lädt ein, dass wir Platz nehmen. Und da darf ich bleiben, bis in die Ewigkeit.

Wirf deine Sorgen auf Gott

Wirf deine Sorgen auf Gott

2m 42s

«Überlassen ist hier nicht wirklich das treffende Wort. Eigentlich geht es vielmehr um ein Werfen», sagt Thomas Bänziger. Dieser Ausdruck kommt nur zweimal vor im Neuen Testament. Hier und an derjenigen Stelle, wo die Menschen Palmzweige vor Jesus auf den Boden geworfen haben. «Sorgen stelle ich mir so richtig klebrig vor, die muss ich aktiv wegwerfen.»
Katharina Bänziger stellt sich die Sorgen eher wie einen schweren Medizinball vor. «Die sind so schwer, die muss ich richtig wegstossen.» Wir sollen im Vertrauen leben, dass Gott für uns sorgt.

Prüfen und das Gute behalten

Prüfen und das Gute behalten

2m 42s

Thomas Bänziger beobachtet zwei Typen von Menschen. «Die Pessimisten, die alles prüfen. Und dann die unkritischen, die zu allem einfach Ja sagen. Paulus versucht diese beiden Typen zu verbinden.» Katharina Bänziger ergänzt: «Und dann sollen wir das Gute behalten. Wir sollen es nicht nur im Hinterkopf behalten, sondern es anwenden im Alltag.» Grundsätzlich geht es hier darum, dass wir hinschauen, prüfen und auch das Gute mitnehmen: auch in den Kirchen und in den Fragen rund um die Theologie. Mit dem Fokus auf das Verbindende.

Gott meint es gut mit uns

Gott meint es gut mit uns

2m 52s

Die Jünger diskutieren, streiten miteinander um die Frage, wer denn der Grösste ist im Reich Gottes. «Mich tröstet das, dass auch sie gestritten haben», sagt Thomas Bänziger. Jesus stellt unser hierarchisches Denken auf den Kopf. «Gross sein heisst empfangen wie ein Kind. Also sich abhängig machen von Gott.» Katharina Bänziger spricht von einem Ideal von einer Vaterschaft. «Da ist dieser Vater, der gut ist und dem man total vertrauen kann. Werden wie ein Kind heisst also, dass ich aufgefangen werde und blind vertrauen kann.»

Der spuckende Jesus

Der spuckende Jesus

2m 30s

Dieser Text erzählt von einem Wunder: Ein Taubstummer kann auf einmal wieder hören und sprechen, dank Jesus. Christine Schliesser macht darauf aufmerksam, wie unkonventionell Jesus heilt: «Er spuckt ihm ins Gesicht. Dem, der so lange auf Heilung gewartet hat.»
Für Andreas Boppi Boppart löst dieser Vers einen anderen Gedanken aus: «Manchmal wünschte ich mir, Gott würde einige Menschen zum Verstummen bringen. Lernen zu schweigen und zuzuhören könnten wir noch mehr lernen.»

Gott bleibt den Untreuen treu

Gott bleibt den Untreuen treu

2m 44s

Das sind Worte von Mose, der zurückblickt auf den Ungehorsam des Volkes Israel. Kaum war Mose als Anführer weg und auf dem Berg Sinai, gossen sich die Israeliten ein goldenes Kalb und machten sich einen Ersatzgott. Und das war kein Einzelfall: «Wieder und wieder und wieder ist das Volk Israel untreu geworden und Gott bleibt treu. Das finde ich Hammer!», sagt Christine Schliesser. Für Andreas Boppi Boppart stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage: «Was sind meine Ersatzgötter?»

Klugheit kleidet uns gut

Klugheit kleidet uns gut

2m 34s

Zu Klugheit gibt es einiges zu sagen: Christine Schliesser und Andreas Boppi Boppart haben beide einige passende Zitate dazu auf Lager. Es scheint also etwas zu sein, was die Menschheit immer wieder beschäftigt hat. «Klugheit zählt zu den Kardinalstugenden, die wichtig sind für ein gutes Leben», sagt Christine Schliesser. «Spannend ist auch, dass Klugheit hier im Zusammenhang mit Ehrfurcht vor Gott steht», ergänzt Andreas Boppi Boppart.

Ohne Liebe nützt alles Nichts!

Ohne Liebe nützt alles Nichts!

2m 44s

«Das würde ich am liebsten von den Dächern schreien», meint Andreas Boppi Boppart zu dem Aufruf, liebevoll miteinander umzugehen. Und ja: Wünschen wir uns nicht alle etwas mehr Liebe in dieser Welt? Doch ist es gar nicht immer so einfach liebevoll zu sein. Da hilft der Blick auf Jesus, der grundsätzlich aus Liebe gehandelt hat. Und das sollen wir auch tun, denn – ergänzt Christine Schliesser –: «Wenn Liebe quasi die Basis ist, dann kannst du machen, was du willst.»

Recht und Gerechtigkeit!

Recht und Gerechtigkeit!

2m 30s

«In diesem Text wird der Prophet Amos total praktisch und konkret: ‹Verhelft vor Gericht jedem zu Recht!›», sagt Christine Schliesser. Ein ganz klarer Aufruf an die Hörer und Hörerinnen seiner Zeit. Dieser Text stammt aus dem Alten Testament, also aus der Zeit vor der Geburt von Jesus Christus. Trotzdem verweist diese Stelle für Andreas Boppi Boppart auf Jesus, denn auch er hat sich immer wieder für Recht und Gerechtigkeit auf Erde eingesetzt.