Pfingsten ermutigt, sich zu positionieren

Shownotes

Bibeltext in dieser Folge

Da erhob sich Petrus mit den anderen elf Aposteln und rief der Menge zu: «Hört her, ihr jüdischen Männer und ihr Einwohner von Jerusalem! Ich will euch erklären, was hier geschieht. Diese Männer sind nicht betrunken, wie einige von euch meinen. Es ist ja erst neun Uhr morgens. Nein, hier erfüllt sich, was der Prophet Joel vorausgesagt hat. Bei ihm heisst es: ‹In den letzten Tagen, spricht Gott, will ich allen Menschen meinen Geist geben!›»

«Mich beeindruckt hier dieser Mut von Petrus», sagt Christine Schliesser. «Dieser Mut, sich zu positionieren. Das finde ich stark». Total im Kontrast zu dem Petrus, der in den Kapiteln vorher erscheint, wo er Jesus verraten hat. «Jetzt haben wir einen Petrus, der hinsteht. Hier ist etwas geschehen, dass mich beeindruckt», fügt Andreas Boppi Boppart an. Jesus gibt diesen Petrus nicht auf.

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Expertinnen und Experten:

Andreas "Boppi" Boppart – ein stinknormaler Schweizer. Boppi ist verheiratet, und teilt den Alltag mit seiner Frau und den gemeinsamen vier Kindern gemeinschaftlich mit einer weiteren Familie. Der Theologe (MTh), Autor und internationale Speaker ist oft unterwegs durch die Länder für Veranstaltungen und Projekte. Als Ausgleich sitzt der Hühnerbesitzer gerne bei einem Glas Wein im Garten und starrt gedankenverloren in die Flammen des Feuerschalen-Grills. Er leitet Campus für Christus Schweiz und ist Mitglied des Leitungsteams von Agape Europe (Campus Europa). Er träumt gross, denkt laut und glaubt hoffnungsvoll in die Zukunft.

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Christine Schliesser ist Titularprofessorin für Systematische Theologie an der Universität Zürich. Bei den Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn verantwortet sie die theologische Grundlagenarbeit. Sie ist überzeugte Brückenbauerin zwischen Gemeindebasis, kirchlichen Strukturen und akademischer Theologie. Als Friedens- und Versöhnungsforscherin ist sie viel auf dem afrikanischen Kontinent unterwegs und fragt, welche Rolle der christliche Glaube in Versöhnungsprozessen, etwa in Ruanda nach dem Völkermord, spielen kann. Sie liebt sonnige Tage, einen feinen Cappuccino und ein spannendes Buch. Und ihre Familie, ein Mann, drei Kinder, zwei Hasen, ein Hund.

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